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Alexander Fufaev

Foucault-Pendel

aus dem Bereich: Geschichte
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Schon im 3. Jahrhundert v. Chr. vertrat ein Grieche namens Aristarchos von Samos die Ansicht, dass die Erde eine Kugel ist, die sich um die eigene Achse dreht. Das war ganz schön absurd damals so etwas zu behaupten, weshalb er manchmal auch als griechischer Kopernikus bezeichnet wird. Dass die Erde kugelförmig ist, wurde zwar später von Aristoteles nachgewiesen, indem er mit dem kreisförmigen Schatten der Erde bei Mondfinsternis argumentierte; an die Rotationsbewegung der Erde glaubte er aber nicht. Allein schon wegen der Tatsache, dass die Menschen die Erddrehung nicht merken. Aristoteles wusste aber nicht, dass die Erde ca. 0,00001 Umdrehungen pro Sekunde macht. Ich denke nicht, dass man das körperlich wahrnehmen kann. Nichtsdestotrotz stieß die Annahme der Erddrehung von Aristarchos komplett auf taube Ohren.

Portrait: Leon Foucault
Foucaultsches Pendel benannt nach dem Physiker León Foucault.

Erst im 17. Jahrhundert, als Johannes Kepler die Planetenbewegung untersuchte, konnte sich sowohl das heliozentrische Bild, als auch die Erdrotation allmählich durchsetzen. Wie man jedoch die Drehung der Erde experimentell nachweisen könnte, war noch nicht ganz klar...

Als eines der ersten Experimente war der Pendelversuch von dem Italiener und Mitarbeiter Galileis, Vincenzo Viviani, der im 19. Jahrhundert von dem Franzosen León Foucault raffinierter wiederholt und erfolgreich mehrere Male öffentlich durchgeführt wurde. Mal in der Pariser Sternwarte, mal im französischen Panthéon mit einem 67 Meter langen Pendel. Heute wird dieser Pendelversuch als Foucaultsches Pendel bezeichnet. Die mathematisch-physikalische Erklärung des Versuchs lieferte einige Jahre früher der Franzose Gaspard Gustave de Coriolis, indem er die nach ihm benannte Corioliskraft entdeckte. Auf die werden wir später eingehen.

Auch der Lehrer von Coriolis veröffentlichte eine Arbeit in der er die Ablenkung von Geschossen berechnete, die als einen weiteren Nachweis der Erdrotation dienten. Aber auch Giovanni Guglielmini, Johann Benzenberg und Ferdidand Reich machten Experimente zur Erdrotation, indem sie schwere Kugeln von Türmen fallen ließen und stellten dabei eine minimale Abweichung von der Vertikalen fest. Bei einem 160 Meter hohen Turm war die Abweichung gerademal 28 Millimeter. Und nein - das lag nicht am Wind...

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