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Alexander Fufaev

Optimierung der Prozesse: Forschen, Lehren & Lernen

Ich wünsche Dir einen supergeilen Tag, Besucher!

Hier werden die Prozesse "Forschung", "Lehren" und "Lernen" optimiert (z.B. durch Festlegung der Notation) optimiert, um jede Bildungseinrichtung zu einem angenehmen, effektiven Lernort zu machen.

Bei der Verbesserung des schulischen und universitären Unterrichts muss die folgende "Drei-Prozesse-Wissensverarbeitung" (DPW) berücksichtigt werden. Optimierung des Lehrens, Lernen und Forschens

Dabei geht es bei der Optimierung des Prozesses "Forschung" darum, Gesetzesmäßigkeiten in der Natur effektiver entdecken und bestehende Wissensgrenzen leichter überwinden zu können. Anschließend muss das neue Wissen durch den Prozess "Lehren" für die Wissensaufnahme optimal aufbereitet werden. Der Lernende kann dann das aufbereitete Wissen aufnehmen, wobei der Lernprozess ebenfalls optmiert sein muss.

Bei DPW handelt es sich um einen Kreislauf, denn ohne richtige Wissensvermittlung und Wissensaufnahme kann - darauf aufbauend - kein neues Wissen effektiv gefunden werden. Jungen Forschern und Lehrern wird es schwierig sein, neues Wissen zu erschaffen, wenn sie bereits Schwierigkeiten mit dem bereits vorhandenen Wissen haben. Auch die Vermittlung des Wissens wird dadurch ineffektiv und möglicherweise fehlerhaft.

Nur durch die Optimierung aller drei Prozesse, kann die Schule (und andere Bildungseinrichtungen) zu einem perfekten Ort der Wissensverarbeitung werden!

Ziel #1: Wissenschaftliche Kommunikation vereinheitlichen

Damit die Kommunikation unter den Wissenschaftlern einheitlich ist und die Vermittlung, sowie Aufnahme des Fachwissens erleichtert wird, werden hier mathematische Symbole, Formelzeichen, Fachbegriffe und Abkürzungen von langen Fachbegriffen in der "Universaldenker-Norm" festgelegt. Die Universaldenker-Norm zeichnet sich durch ihre ständige Optimierung aus. Das heißt, wenn der Aufwand bei der Modifikation nicht allzu groß ist, werden die Inhalte der Norm stets optimiert. Sobald also eine eindeutig bessere Notation oder Benennung eines Phänomens gefunden wird, dann passiert die Änderung der Norm sofort. Es lohnt sich also hierher nochmal zu kommen, um nach der besseren Notation Ausschau zu halten. Es würde aber auch unglaublich helfen, wenn Du bei den Festlegungen der Norm mithilfst.

  1. Allgemeine Regeln & Prinzipien Hier werden grundsätzliche Regeln für die Notation und Sprache der Wissenschaft festgelegt. Außerdem gibt es hier Prinzipien, die bei der Feslegung der Begriffe hilfreich sein können.
  2. Benennungen Hier werden Fachbegriffe (wie z.B. "Mengensystem") standardisiert und Regeln für neuartige Benennungen festgelegt.

    Hier findest Du nicht nur festgelegte Fachbegriffe, sondern auch umgangssprachliche Benennungen. Diese können beispielsweise zur Erklärung des Fachbegriffs benutzt werden, weil sie meistens "eingedeutscht" sind. Beispiel: "Zentripetalkraft" (ugs. "Fliehkraft").
  3. (Mathematische) Symbole Hier wird die Schreibweise von Mengenoperationen, Intervallen, Operatoren etc. standardisiert.
  4. Formelzeichen Hier wird die Schreibweise von physikalische Größen, wie z.B. Energie, Spannung etc. standardisiert.
  5. Naturkonstanten Eine Auflistung der Naturkonstanten mit ihrer Benennung + Symbol.
  6. Erstellen & Bearbeiten von Übungsaufgaben Hier wird eine Standardnotation für Übungsaufgaben eingeführt.

Ziel #2: Lehr- und Lernatmosphäre optimieren

  1. Grundprinzipien des Lehrens Hier werden erfolgreiche Methoden und Prinzipien erarbeitet, die in der Schule und im Studium eingesetzt werden können.
  2. Das Duzen standardisieren Hier wird diskutiert, warum das Duzen besser ist als Siezen und welche Folgen eine einzige, standardisierte Anredeform auf die Kommunikation hat.
  3. Essen & Trinken im Unterricht Hier wird diskutiert, warum es sinnvoll ist, das Essen und Trinken während des Unterrichts zu erlauben.
  4. Ohne zu fragen auf Toilette gehen Hier wird diskutiert, ob man den Schülern erlauben sollte ungefragt aufs Klo zu gehen.
  5. Einfache & schnelle Hausaufgaben Hier wird diskutiert, wie Hausaufgaben aussehen sollten, damit die Schüler sie machen.
  6. Sitzordnung anpassen Hier wird diskutiert, welche Sitzordnung am besten ist und welche davon auf gar keinen Fall realisiert werden sollte.

1) Mehr Sinne einbeziehen
1.1) Sinn: Sehen Träume, Erinnerungen, Fantasien kommen bei uns im Bewusstsein als Bilder vor und nicht als Texte, die wir in Gedanken ablesen. Ein deutliches Zeichen dafür, dass der Mensch nicht nur sprachlich, sondern auch bildlich die aufgenommenen Informationen verarbeitet. Deshalb solltest Du bei der Wissensvermittlung so viel wie möglich visualisieren. Insbesondere in Mathematik und naturwissenschaftlichen Fächern. Außerdem lassen sich Bilder besser einprägen.

1.1.1) Vielseitige Visualisierung beim Lehren Setze möglichst unterschiedliche Formen der Visualisierung ein. Lass uns das an einem Beispiel "Photoeffekt" anschauen.
#1 Form der Visualisierung - Ein reales Abbild (Foto) des Experimentaufbaus.
#2 Form der Visualisierung - Eine nicht-fotorealistische Abbildung (Skizze) des Experimentaufbaus, die auf das Wesentliche reduziert ist. Derartige Abbildungen können die physikalischen Prozesse veranschaulichen. Konkret für den Photoeffekt heißt es: Eingezeichnete Ladungen in den Kondensatorplatten, herausgelöstes Elektron, einfallende Photonen.
#3 Form der Visualisierung - Ein Schaltplan zum Experiment, sowie der physikalische Zusammenhang zwischen kinetischer Energie der herausgelösten Elektronen und der Lichtfrequenz (Diagramm).

Durch Nutzung verschiedener Visualisierungsformen werden die Vorteile der jeweiligen Visualisierungsformen ausgenutzt und der physikalische Zusammenhang aus verschiedenen Perspektiven gezeigt. Das kann den Lernenden helfen, ihrVerständnis zu erweitern und zu verbessern. Außerdem wird das Begreifen unterschiedlicher Visualisierungsformen, die von Wissenschaftlern und Lehrern beim Präsentieren eingesetzt werden, erleichtert, wenn der Lernende sie öfters gesehen hat.

1.2) Sinn: Hören In solchen Stunden, wo keine große Aufmerksamkeit verlangt wird, z.B. bei bloßen Diskussionen, könntest Du eine passende Hintergrundmusik oder Hintergrundgeräusche mit angemessener Lautstärke anschalten, soweit eine technisch gute Soundqualität im Klassenraum zur Verfügung steht. Die Hintergrundmusik sollte aber auf Knopfdruck verfügbar sein. Musikhören im UnterrichtWenn Du zuerst USB-Stick reinstecken und klären musst, warum der Mediaplayer nicht funktioniert - dann lass es lieber sein! Aber mal ein Beispiel: - im Physikunterricht - bei Einführung in die Elektrizität, wenn erste Stunde zur Diskussion gebraucht wird, könntest Du im Hintergrund ein Gewitter laufen lassen. Oder im Geschichtsunterricht - eine dramatische Musik verbunden mit der Geschichte des Zweiten Weltkrieges. So schaffst Du eine emotionale, zum Thema passende akustische Atmosphäre für interessante Diskussionen, die sich wiederum durch Musik erzeugte Emotionen besser einprägen lassen.[1]

Sinn des Themas betonen Am deutlichsten sollte nicht die Erklärung des Themas sein, sondern der Sinn dahinter. Was habe ich davon, wenn ich ein bestimmtes Thema beherrsche? Besonders in naturwissenschaftlichen Fächern und in Mathematik sollte der Bezug zum Alltag hergestellt werden und zwar so deutlich wie möglich.

Ziel #3: Lernen optimieren

"Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn man alles vergessen hat, was man gelernt hat." - Werner Heisenberg.

Warum? - Methode - für besseres Merken & Verstehen Beim Lernen ist es wichtig zu verstehen. Wenn Du anschaulich weißt, warum etwas gilt (z.B. ein mathematischer Satz, eine Gleichung), warum etwas so und nicht anders definiert ist (z.B. eine mathematische Definition), wenn Du also den Sinn dahinter kennst, dann ist es nicht nur einfacher eine Lerneinheit gut zu merken, sondern auch sie schneller herzuleiten, falls Du sie vergessen solltest. Warum? Weil Du eben weißt, warum so etwas sein muss und nicht anders. Die Anschulichkeit ist hierbeit sehr wichtig, weil Du eine rein mathematische Herleitung, die aus puren Buchstaben und Zahlen besteht, leicht vergisst (z.B. welchen Schritt soll ich als nächsten machen?).

Was kann ich damit machen? Kläre auch stets die Frage, welche Anwendung eine Lerneinheit (z.B. eine mathematische Definition, ein Theorem, ein physikalisches Experiment etc.) hat. Was kann ich dann damit - insbesondere im Alltag - anfangen, wenn ich dieses Wissen erwerbe? Dadurch wirst Du Dein Interesse fürs Fach steigern und damit auch besser lernen können.

Du bist fähig! Sag bloß niemals, dass Du unfähig für etwas bist, sei es für Mathematik, Physik oder ein anderes Fach. Es ist nur eine Frage der Zeit und des Willens. Einer braucht vielleicht einen Tag um etwas zu verstehen, ein anderer braucht eine ganze Woche dafür, aber er kann es ebenfalls verstehen, wenn der Lehrer ihm das richtig beibringt und Du den Willen hast das zu verstehen! Das Problem ist nur, dass Leute, die etwas länger brauchen, unbewusst denken, dass jeder gleich schnell lernt. Wenn mein Kollege schon alles verstanden hat und ich noch nicht, dann denke ich automatisch, dass ich weniger fähig dazu bin. Wenn jeder im Fitnessstudio seinen Bizeps trainieren kann, dann kann auch jeder sein Gehirn für eine Sache trainieren (Mathe, Zocken, Ski-Fahren etc.), weil das Gehirn ebenfalls ein Muskel ist. Das Ergebnis sieht man eben bei allen Menschen unterschiedlich schnell.

Sieh das langsame Begreifen nicht als Nachteil. Anscheinend bist Du kreativer! Als "Langsamdenker" bist Du in der Lage ein viel tieferes Verständnis zu erlangen als ein "Schnelldenker". Du sitzt zwar in einem langsamen Raumschiff und kommst deshalb langsamer zum Ziel, dafür aber, hast Du mehr Zeit Dinge um Dich herum tiefgründiger zu betrachten; oder gar Dinge zu sehen, die der Pilot eines schnellen Raumschiffs übersehen hat.

Richtige Lernpausen Sobald Du feststellst, dass nichts mehr in Deinen Kopf reingeht (das passiert ca. nach einer Stunde des konzentrierten Lernens), musst Du eine kurze Pause (ca. 15 Minuten) einlegen. Dabei ist es wichtig, die Pause gehirngerecht zu machen. Das heißt: Du darfst während der Pause keine Aktivitäten ausüben, die Dein Gehirn - in Form von Denkleistung oder Konzentration - beanspruchen.

Das solltest Du nicht während der Pause tun: Ganze Pause auf SocialMedia verbringen, Computer spielen, E-Mails schreiben, YouTube-Videos schauen.
Das darfst Du während der Pause tun: Im Bett liegen und Musik hören, Geschirrspüler ausräumen (wenn Du einen hast), Spazierengehen, Duschen, Schminken, Kartoffeln schälen.

Es ist ganz wichtig die Lernpause richtig zu machen, denn während dieser Pause verarbeitet Dein Gehirn das zuvor Gelernte weiter!

Weitere Lerntipps fürs erfolgreiche Lernen

  • Konzentrierte Lernphasen sollten nicht länger als 2 Stunden dauern. Wenn Du schon vorher unkonzentriert wirst oder einfach nicht weiterkommst, dann ist es Zeit für eine Pause!
  • Erkläre das Gelernte Deinen Mitschülern, Mitstudenten oder einfach Dir selbst. Dadurch strukturiert Dein Gehirn das Gelernte in eine logische Reihenfolge. Außerdem wiederholst Du dadurch das Gelernte und checkst Dich selbst, ob Du es wirklich gemerkt hast oder nur verstanden.
  • Bei kreativen Arbeiten mag die Musik zwar sehr helfen, beim Lernen ist sie meistens schlecht für die Konzentration.

Das ist kein Lernen: Markieren, wiederholtes Lesen oder wiederholtes Aufschreiben.

Einzelnachweise und Anmerkungen

  • [1]. Nature 377, 295 - 296 (28 September 1995): "The amygdala and emotional memory"

Bestätige durch Anklicken des Häkchens, dass Du kein Roboter / keine Maschine bist.


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