Was ist Wahrheit? | Mein philosophisches Konzept

Ideen-Notizblock
Eingetragene und während einer Schulpause angefangene Ausarbeitung der Idee in meinem Ideen-Notizblock (1)

In Gedanken entstandenen, noch recht unscharfen Grundriss von der Wahrhaftigkeit der Einfälle, habe ich in meinem Notizblock - wie ich mit allen Einfällen vorgehe - festgehalten. Schon nach den ersten Konzepten habe ich mich an eine Interpretation des Begriffes Wahrheit gewagt und die ersten Gedanken in einem Video festgehalten. Zuerst habe ich mir ein einzelnes Individuum angeschaut, wie es die Wahrhaftigkeit bzw. Richtigkeit seines Einfalls festlegen würde. Ich habe mein eigenes Verhalten analysiert - alle Dinge, die ich innerhalb meiner Persönlichkeit berücksichtigen würde. Mir ging es erst nur um meine eigene Beurteilung des Einfalls, ohne die Meinung anderer zu berücksichtigen. Und mir sind dabei folgende Einflüsse eingefallen, die eine Auswirkung auf die Beurteilung meiner Idee haben könnten.

Innere Einflüsse

Stimmung - hat einen starken Einfluss auf meine Entscheidungen.[1] Wie fühle ich mich zum jetzigen Zeitpunkt? Glücklich oder traurig? Oder vielleicht doch wütend? Solange ich eine positive Stimmung verspüre, bin ich gegenüber Einfällen aufgeschlossener, als wenn ich in einer miserablen Stimmung bin, in der meine Beurteilung eher kritisch ist oder gar komplett ausfällt.

Innere Einflüsse
Die inneren Einflüsse spielen bei der Entscheidung um die weitere Existenz der Idee eine große Rolle (2)

Intention - was habe ich mit meiner Idee vor? Soll sie mich berühmt und vorbildlich machen? Dann werde ich sie natürlich immer gegen die Kritik verteidigen; ganz egal, ob sie fehlerhaft ist oder nicht. Schließlich würde es ja meinem Ruf schaden, wenn sie ohne Verteidigung der Kritik ausgesetzt ist und dadurch ihren Wahrheitsanspruch verliert. Bei derartiger Intention würde also keine Hinterfragung und kein Versuch der Falsifikation stattfinden. Wenn meine Intention dagegen ist, mittels der Idee ein Problem zu lösen oder einen Sachverhalt fehlerfrei zu verstehen, dann wäre eine desinteressierte Haltung unangebracht. Bei der erstgenannten Intention würde ich einer schrillen Idee gegenüber eher keine Skepsis zeigen, da es mir völlig egal wäre wie schrill sie ist; Hauptsache sie erlangt ein großes Aufsehen und macht mich berühmt! Mit der zweiten Einstellung wäre ich dieser schrillen Idee kritischer eingestellt, auch, wenn sie trotz Probleme oder Fehler eine breite Zustimmung erlangt hat.

Autorität – meine Stellung in der Gesellschaft kann die Überzeugung von der Idee weiter verstärken oder gar abschwächen. Ein Fachmann verliert weniger den Glauben an die Nützlichkeit seines Einfalls, als ein Laie mit keinem oder nur geringem Wissen im jeweiligen Fachbereich. Oder würdest Du Dich etwa bedenkenlos trauen, eine mathematische Idee umzusetzen, obwohl Du eine 5 in Mathe hast? Derartiges trauen sich nur wenige zu.

Interpretation und Verständnis – sind ebenfalls zwei wichtige Faktoren, die über die weitere Existenz des Einfalls entscheiden. Ich könnte zwar auf einen bahnbrechenden Gedanken kommen, der mir aber aufgrund eines anderen Blickwinkels als nicht bahnbrechend erscheint. Albert Einstein hätte im Gegensatz zu Werner Heisenberg die Idee mit der Unschärferelation höchstwahrscheinlich ignoriert oder aufgegeben, wenn dies sein Einfall wäre. Denn Einstein hat laut seinen eigenen Aussagen die Unschärferelation nicht akzeptiert.[2] Diese Inakzeptanz kam aufgrund einer anderen Perspektive zustande, die ganz andere Ansichten vertrat.

Äußere Einflüsse
Die inneren Einflüsse der anderen (also äußere Einflüsse aus meiner Perspektive) wirken auf meine inneren Einflüsse mittels Kommunikation. (3)

Charakter – als Pessimist gehe ich mit der Idee kritischer um, als ein Optimist. Als ein fleißiger Mensch notiere ich die Idee und arbeite sie aus. Als eine faule Person lasse ich sie mit ziemlicher Sicherheit im Fluss der Gedanken verschwinden. Das Ignorieren der Idee könnte auch an der fehlenden Zeit liegen. Wobei man eigentlich immer Zeit hat – nur nicht für etwas Bestimmtes...

Äußere Einflüsse

Da ich kein von der Welt isoliertes Wesen bin und ständig mit Anderen interagiere, wirken auch sogenannte äußere Einflüsse auf mich und meine Idee; sobald ich natürlich die Idee meinen Mitmenschen unterbreite. Mit der Stimmung, dem Charakter, der Interpretation und der Autorität kann mein Kommunikationspartner meine Einstellung zur Idee beeinflussen, sodass ich sie beispielsweise entweder verwerfe oder für nützlich erkläre. Die inneren Einflüsse eines Außenstehenden entscheiden also auch darüber, wie stark sich meine inneren Einflüsse der Idee gegenüber verändern. Ganz intensiv wird dieser Einfluss sein, wenn dahinter eine Intention steckt. Es soll wohl Menschen geben, die immer Recht haben müssen oder die, die bessere Leistungen eines Untergeordneten nicht akzeptieren können. Sie werden trotz innerer Überzeugung, im Unrecht zu liegen, sich aufspielen und ihre Unwahrheit verteidigen wollen.

Wahrheitsanspruch

Jede Gemeinschaft und jede einzelne Person zeichnen sich unter anderem durch ihre eigenen Überzeugungen aus; und versuchen sie argumentativ zu verteidigen, aber auch meistens durchzusetzen. Die Effektivität des Verteidigens und des Durchsetzens ihrer Werte hängt stark vom subjektiven Wahrheitsanspruch ab, dessen Stärke wiederum vom Grad der Überzeugung abhängig ist. Je größer die Überzeugung, desto emotionaler ist der Akt des Verteidigens und des Durchsetzens. Bei ausreichender Intensität der Emotion (z.B. der Wut) kann neben der rein verbalen auch eine physische Aufrechterhaltung der Werte stattfinden. Zum Beispiel mittels des Kriegs.

Aus der Überzeugung resultierender Wahrheitsanspruch

Begriffe des Wahrheitsanspruches
Mein Überzeugungsgrad und dessen Steigerung. (4)

Sowohl eine Vermutung als auch das Wissen, stellen eine unterschiedlich ausgeprägte subjektive Überzeugung dar. Je stärker das innere Gefühl der Überzeugung, desto höher ist deren subjektiver Wahrheitsanspruch.

Um die Höhe des kontextabhängigen Wahrheitsanspruches innerhalb einer Person festzustellen, habe ich eine einfache, die Höhe des Wahrheitsanspruches andeutende Skala erstellt, die wohlbekannte Begriffe in sich trägt. Von einer „Vermutung“ über den Bereich der „Meinung“ und des „Glaubens“ bis zum „Wissen“. Dabei lassen sich vermutende Menschen leichter überzeugen, als diejenigen, welche sich bereits etwas als Wissen eingeprägt haben. Die Heisenbergsche Unschärferelation lässt sich aufgrund zahlreicher bestätigender Experimente, leichter in den Kopf eines Physikers einbilden, als die nicht experimentell nachgewiesene Stringtheorie.

Der Grad der Überzeugung hat außerdem - laut meiner Selbstbeobachtung - eine Einschränkung der Kreativität zur Folge. Je größer die Überzeugung von einer Information ist, desto geringer ist die Beanspruchung der Kreativität bei der Findung neuer Alternativen. Ein Interferenzmuster wird von einer Welle verursacht. Eine Alternative lässt sich nur schwer kreieren. Wozu denn überhaupt etwas Neues erfinden wollen, wenn sich die Interferenz gut mit dem Wellencharakter beschreiben lässt?

Steigerung des Wahrheitsanspruches

Sobald mein Gegenüber mit der Idee einverstanden ist, steigert sie bei mir ihren Wahrheitsanspruch, da sie durch eine andere Person (mit einer gewissen Unsicherheit) bestätigt wird. Je mehr Menschen von meiner Idee überzeugt sind, desto weniger Menschen gibt es, die der Überzeugung entgegenwirken können. Auf diese Weise entstehen solche Konsense wie die Existenz eines Gottes, ellipsoide Form der Erde oder das Leben in einer Realität. Jeder dieser Konsense war oder ist immer noch innerhalb bestimmter Gemeinschaften eine sogenannte gemeinschaftsspezifische Konsenswahrheit. Sie kommt erst dann zustande, wenn die dominierende Mehrheit der Mitglieder, einen sehr hohen Wahrheitsanspruch in Bezug auf eine Aussage besitzt. Es ist einfacher für uns die Existenz Gottes in Frage zu stellen als unsere wahrgenommene Realität, weil wir auf der einen Seite der eigenen sensorischen Wahrnehmung der Umwelt mehr vertrauen, als einer historischen Schrift, die ausgedacht sein könnte. Subjektive sensorische Wahrnehmung ist also bei der „Wahrheitsfindung“ dominanter als eine von einem Fremden niedergeschriebene Behauptung. Auf der anderen Seite auch, weil das Verhältnis zwischen den jeweiligen Konsensen sowohl auf quantitativer als auch auf qualitativer Ebene unterschiedlich ist. Denn neben der Anzahl der Teilnehmer an einem Konsens (Quantität), ist die Effektivität der Teilnehmer (Qualität) bei der Durchsetzung und Verteidigung ihrer Ansichten ebenfalls entscheidend.

Steigerung des Wahrheitsanspruches
Darstellung des gesamten und individuellen Wahrheitsanspruches. Und zwei Faktoren: Anzahl der Mitglieder und deren Effektivität. (5)

Die Effektivität eines Mitglieds oder einer ganzen Gemeinschaft spiegelt das Ausmaß ihrer Taten wieder; eigene Ansichten zu verteidigen und in der Gesellschaft zur Geltung zu bringen. Je näher sich der Wahrheitsanspruch auf der Skala zum Wissen (zur stärksten Einbildung) nähert, desto größer ist das Potential der Effektivität des jeweiligen Subjektes. Wobei - mit steigendem Wahrheitsanspruch - die Resistenz gegenüber einer anderen Ansicht und gegenüber der eigenen Kreativität deutlich zunimmt. Autorität ist zwar bei der Durchsetzung der Ansichten effektiv, gehört jedoch nicht zur Effektivität des Subjektes, die ich beschreibe - lässt sich aber durch sie steigern; so wie im nachfolgenden Beispiel beim Herrn Luther.

Im mittelalterlichen Christentum herrschte nur eine Wahrheit, nämlich die Lehre der römisch-katholischen Großkirche mit ihrem Oberhaupt, dem Papst. Bis ein einfacher Mönch namens Martin Luther kam und mit seiner revolutionär-überragenden, nicht aus der Autorität resultierenden Effektivität, eine Kettenreaktion auslöste - das Erwachen aus einer innerhalb des Christentums geltenden Konsenswahrheit; während in anderen Religionen zur gleichen Zeit eine ganz andere Wahrheit herrschte. Diese Kettenreaktion hatte keine allumfassende Wirkung, weil es aufgrund unterschiedlich starker Ausprägungen innerer Einflüsse nicht immer zu einem Konsens kommen muss. Nicht jeder lässt sich leicht von einer anderen Wahrheit überzeugen. Das schafft eine geistige Vielfalt und lässt unsere Gesellschaft gedeihen.

Universelle Konsenswahrheit

Diese Art von Wahrheit genießt den größten Konsens überhaupt. Jede Gemeinschaft und (beinahe) jedes Individuum nimmt sie an. Eine bereits vorhandene universelle Konsenswahrheit, die sicherlich niemand in Frage stellen wird, ist ein als absolut richtig anerkannter Grundsatz - zum Exempel ein mathematischer Ausdruck: „1+1 = 2“. Es ist für viele (oder für alle) eine Zumutung, wenn ich mittels des Versuchs der Widerlegung meinen Zweifel aufzeige und den Ausdruck zu zerstören versuchen würde; und zwar aus einem einzigen Grund - um euch aufzuregen! Genauso wie ich mich darüber aufrege, wenn meiner kleinen Schwester geglaubt wird, obwohl ich den Sachverhalt ungelogen wiedergebe; unter der Annahme, dass ich als älterer Bruder diesen Sachverhalt besser und genauer beurteilen kann, als meine kleine Schwester.

Wenn „1/3 = 0,3 Periode“ und „2/3 = 0,6 Periode“ ist, dann ist 3/3 nicht gleich 1, sondern - durch meinen Analogieschluss - „0,9 Periode“. Somit wäre der Ausdruck „3/3 + 3/3 = 2" laut meiner Ansicht - falsch. Denn - warum sollte ich per Definition "1 = 0,9 Periode" gleichsetzen? Ich - persönlich - sehe hier keine Gleichheit... Spinnen wir mal das Beispiel weiter: Mein Kommunikationspartner bringt - als Gegenargumentation - Äpfel ins Spiel. 1 Apfel von 3 Äpfeln. 2 Äpfel von 3 Äpfeln und 3 Äpfel von 3 Äpfeln. Daraufhin würde ich mit der Aussage erwidern, die Äpfel bestünden aus Molekülen deren Anzahl und Variation von Apfel zu Apfel unterschiedlich ist. Jeder Apfel gleiche nicht seinem Nachbarn. Man dürfe nicht Äpfel mit Birnen vergleichen... Dann holt mein Gegenüber zwei Äpfel aus der Tasche heraus und entgegnet mir: "Dann lass uns doch diesen jungen Mann auf der Bank neben uns fragen, ob diese zwei Äpfel miteinander übereinstimmen! Lasse die Demokratie entscheiden!". Ich erwidere mit der Frage, welchen Mann er wohl meine? Hier sei niemand! "Doch, natürlich, bist du blind?" - antwortet er mir: "Geh hin und fass ihn an!". Wir haben es beide versucht - vergeblich. Meine Schlussfolgerung als "gesunder" Mensch ist: Mein Kumpel mit den Äpfeln hat eine psychische Störung, er halluziniert. Nur weil sein Gehirn ihm die Umwelt anders als bei der Mehrheit rekonstruiert, stemple ich ihn als krank im Kopf und seine halluzinierte Beobachtung als unwahr ab; denn erstens würde jeder "gesunde" Fußgänger meiner Diagnose zustimmen und zweitens, war das Anfassen dieses angeblich realen Mannes nicht möglich, denn weder ich noch der psychisch Kranke konnten ihn ertasten... Wir glauben dem Tastsinn mehr als unseren Augen? Lügt uns das Auge an, während der Tastsinn uns die Realität verrät? Müssen wir etwas greifen können, um es als real zu bezeichnen? Und was wäre, wenn der psychisch Kranke behaupten würde, er könne doch den Mann ertasten? Welche Aussage wäre wahr? Seine oder meine? Ich würde sagen - beide! Für ihn seine und für mich und andere "Nichtkranke" – meine Aussage. Warum sollte er auch seine Halluzination als unwahr erklären, nur weil das die Mehrheit von ihm verlangt? Es ist eines der vielen Beispiele, bei denen die sensorisch wahrgenomme Welt den Äußerungen meines Gegenübers – aus meiner Sicht - widerspricht. Wie kann ich also etwas für absolut wahr halten, wenn eine "gleiche" Beobachtung sowohl unterschiedlich interpretiert, als auch gleichzeitig mit zwei gegensätzlichen Aussagen beschrieben werden kann?! "Da ist ein Mann" und "Da ist kein Mann". Die beiden visuellen Wahrnehmungen - als ein Akt des unterschiedlichen Messens - lassen die makroskopische Superposition verschwinden. Erst die Messung der Umgebung mit unserer Sensorik erschafft die Realität. Stark vom Konsens abweichende Messungen werden von der Mehrheit als nicht real, sondern eher als krank empfunden.

Ein Vorteil von universellen Konsenswahrheiten (von Axiomen)

Ein Vorteil des Axioms gegenüber einer beliebigen Behauptung ist die scheinbar geringe Anzahl an Angriffspunkten. Zum Einen, weil man dadurch gegen die ganze Gesellschaft vorgehen müsste, zum anderen, weil ein (mathematisches) Axiom keines Beweises bedarf und, was keines Beweises bedarf, bedarf auch keiner Widerlegung. Warum bräuchte ich also einen Beweis für die Existenz Gottes oder für irgendeinen anderen Konsens, wenn ich es einfach als ein Axiom abstempeln könnte? Als ein Axiom innerhalb einer Gemeinschaft – innerhalb meiner Schulklasse, innerhalb meiner Kultur, innerhalb ganzer Menschheit. Und das wird ja von den Konservativen auch gemacht! Eine globale allumfassende Zustimmung erreicht sie jedoch nicht und bleibt deshalb nur gemeinschaftsspezifisch.

Gemeinschaftsspezifische Konsenswahrheiten zu einer universellen Konsenswahrheit kombinieren

Universelle Konsenswahrheit
Geschickte Kombination, die zu einer universellen Konsenswahrheit führen könnte. (6)

Theoretisch besteht die Möglichkeit, durch eine geschickte Kombination von gemeinschaftsspezifischen Konsenswahrheiten, eine universelle Konsenswahrheit zu erschaffen, mit der jedes Individuum einverstanden wäre. Ein Häppchen von der einen Wahrheit und ein für die Kombination geeignetes Häppchen der gegensätzlichen Wahrheit, könnte zu deren Fusion führen. Wenn die Juden der Aussage: "Mein Gott ist Jahweh" und die Muslime der Aussage: "Mein Gott ist Allah" zustimmen, dann lässt sich theoretisch ein Konsens zwischen den beiden wahren Aussagen finden. Wieviele Angehörige würden der Behauptung zustimmen: "Ihr meint beide den gleichen Gott, nur bezeichnet ihr ihn unterschiedlich."? Diese These würden sicherlich sowohl die meisten Muslime als auch die meisten Juden akzeptieren und, wenn dies nicht der Fall ist, dann müsste man noch eine etwas clevere Behauptung entwickeln, um zwei gegensätzliche gemeinschaftsspezifische Konsenswahrheiten in eine einzige universelle Wahrheit umzuwandeln. Theoretisch könnte es also funktionieren. Dazu müsste man aber auf diese Weise den kompletten Tanach und Koran modifizieren, zu einem neuen Werk kombinieren und abwarten, bis zwei Religionen im Laufe der Zeit miteinander verschmelzen. (Ob die Religionsangehörigen es freiwillig zulassen werden, ist eine andere Frage.) Dabei muss der Kontext beider Aussagen stimmen. Solche Aussagen wie "Es gibt keinen Gott" und "Ich muss meine Notdurft verrichten", lassen sich nicht kombinieren.

Indikatoren der universellen Konsenswahrheit

Mit der ungefähren Formel der Heisenbergschen Unschärferelation "Δx * Δp = h" lässt sich ganz gut der Zusammenhang zwischen der Anzahl und Effektivität der Mitglieder verdeutlichen. Δx ist hierbei die Anzahl der Mitglieder (Quantitätskomponente). Δp die Effektivität (Qualitätskomponente), welche aufgebracht werden muss, um eine Wahrheit durchzusetzen. Das heißt (unter Auslassung anderer Faktoren): Je allumfassender der Konsens Δx ist, desto weniger Effektivität Δp müssen die Mitglieder aufbringen, um ihre Wahrheit universell geltend zu machen. Eine einzige Person dagegen, muss eine sehr große Effektivität vollbringen, um das gleiche Ergebnis zu erzielen. Es wird aber niemals einer einzigen Person möglich sein, ohne Leistung ihre Wahrheit durchzusetzen. Von nichts kommt nichts. Die Auswirkung der Effektivität spiegelt sich in der Anzahl der Überzeugten wieder, wobei die Überzeugung unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann (siehe 3. Resultierender Wahrheitsanspruch).

Unschärfe einer gemeinschaftsspezifischen Konsenswahrheit

Wahrheitsunschärferelation
Auftretende Unschärfe der Wahrheit aufgrund der Beschränkung durch Reduzierung der Methoden. (7)

Solange zwei oder mehrere unterschiedliche Überzeugungen einer Aussage existieren, ist es arrogant zu behaupten, man kenne die Wahrheit. Derartiges tritt dann ein, wenn der Wahrheitsanspruch des Subjektes sehr hoch gesetzt ist; wenn also vom Wissen die Rede ist. "Es ist so. Ich weiß es!"

Jeder wissenschaftliche Beweis eines Phänomens beweist nur die Übereinstimmung des gleichen empirischen und sensorischen Messens; manchmal auch die Anwendbarkeit der wissenschaftlichen Methodik zur Erzeugung eines subjektabhängigen Nutzens. (Das Ermöglichen des "Greifens"). Die bis zur nächsten Falsifikation geltende Tatsache (der Beweis) ist nur vom Geist der Wissenschaft getränkt. Es existiert eine Unschärfe in der Quantitätskomponente, die dadurch zustande kommt, weil die Argumentation der Religionen, Esoterik und anderen Alternativen zur Wissenschaft, ausgeschlossen wird. Logik scheint sehr zuverlässig zu sein, aber schaut euch die moderne Physik des 21. Jahrhunderts an. Es werden keine festen Aussagen gemacht, sondern Wahrscheinlichkeiten angegeben[3]. Höhere Dimensionen[4] haben auch den Einzug in die Wissenschaft geschafft. Wir gehen in eine Zukunft, die uns weder mit unseren Händen noch mit unserem Verstand greifbar erscheint; in der wir uns nicht mehr auf unsere Sinne verlassen können; in der wir nicht konkret, sondern abstrakt denken müssen.

Nach der Vorherrschaft der Religion als eine These, folgte eine Vorherrschaft der Wissenschaft als eine Art Antithese, die bereits angefangen hat, sich unbewusst mit gegensätzlichen Parteien auf einer transzendentalen Ebene zu vereinigen. In der Zukunft wird sich wahrscheinlich eine Synthese offenbaren.

Wissenschaft als eine Idee

Unsere wissenschaftlichen, dem Beweis dienenden und Wissen schöpfenden Methoden, die durch einen breiten Konsens eine nicht hinterfragbare, beinahe absolute Stellung in der modernen Gesellschaft erlangt haben (wie es im Mittelalter mit der Religion war), sind auch nur das Ergebnis einer sich als nützlich erwiesenen, in der Fantasie entstandenen Idee. Infolgedessen hat die durch heilige Schriften belegte Existenz Gottes genauso einen Wahrheitsanspruch, wie eine wissenschaftlich bewiesene Theorie. Man bräuchte keinen wissenschaftlichen Beweis für eine Behauptung, wenn alle damit einverstanden wären. Oder würdest Du etwa als Einziger auf der Welt die restlichen 7,4 Milliarden Menschen über die wissenschaftlichen Methoden belehren wollen, während all diese Menschen konservative Gläubige sind? Als Einziger? Na gut, wenn diese einfältige Gedankenexperiment-Welt gegenüber neuen Ideen tolerant ist, dann hättest Du vielleicht eine geringe Chance, Deine „bessere Methode“ durchzusetzen. Nichtsdestotrotz, werden sie Dich am Anfang als einen Spinner bezeichnen... Und bei einer Diktatur wärst Du genauso schnell von dieser Welt verschwunden, wie Deine wunderbare wissenschaftliche Methodik. Aber jetzt mal ehrlich, wenn Du Dich von allen Ansichten löst: Wem würdest du mehr Glauben schenken, den 7.399.999.999 Religionsangehörigen oder nur 1 Wissenschaftler? Wie Du wahrscheinlich schon gemerkt hast, in dieser Welt würden Dein Verstand und Deine Logik keine große Rolle bei der Wahrheitsfindung spielen.

Welche gemeinschaftsspezifische Konsenswahrheit ist besser?

Nutzen einer Wahrheit
Zwei nutzenstiftenden Ansichten. Ein Vergleich mit der Wahl einer Partei. (8)

Bleiben wir bei dem Beispiel zweier Kontrahenten: Religion und Wissenschaft. Nur weil die Wissenschaft uns einen das Leben vereinfachenden Nutzen bringt und sich des rationalen Verstandes bedient, heißt es noch lange nicht, dass sie besser ist als das Wesen der Religion. Das Gleiche gilt andersherum auch! Eine gespürte Vollkommenheit, Zusammengehörigkeit und Glückseligkeit durch die Religion ist nicht besser als die Neugier und Hinterfragung der Wissenschaftler. Die einen glauben mit Hilfe ihrer Methoden die Wahrheit eines Tages finden zu können, während die anderen davon überzeugt sind, sie bereits gefunden zu haben. Vereinfachtes Leben in der Gegenwart durch Technik oder ein Platz im Paradies für das Leben nach dem Tod durch eine bedingungslose Frömmigkeit, bringen beiden Seiten einen gewissen subjektiven Nutzen und sind infolgedessen beide in der Welt gleichwertig "greifbar". Die Frage ist nur, wer welchen Nutzen für besser hält. Das muss jeder für sich entscheiden. Aus einer neutralen Sicht ist sowohl das Eine als auch das Andere weder besser noch wahrhaftiger. Ein „progressiver“ Wissenschaftler und ein „konservativer“ Gläubiger würden es natürlich anders sehen. Das ist auch gut so, denn jeder Versuch der Widerlegung oder der Akzeptanz meines Wahrheitskonzeptes, würde diese nur bestätigen, da sie jede Meinung, jeden Glauben, jede Überzeugung legitimiert und eine Art quantenphysikalische Superposition postuliert; die aber genauso mit meinem Geist "gemessen" wird, was deren Superposition wieder zerstört. Von daher ist auch eine konservative Haltung völlig berechtigt und ist unter keinen Umständen schlechter als eine scheinbar progressive Haltung.

Absolute Wahrheit außerhalb unserer Erkenntnisse

Auf der einen Seite wäre es nicht erlaubt zu behaupten, es gäbe eine metaphysische Absolutwahrheit außerhalb unserer Erkenntnisfähigkeit; denn, wenn sie nicht erkennbar ist, darfst du auch nicht über ihre Existenz spekulieren. Oder hast du etwa eine übermenschliche Fähigkeit, die deiner Aussage einen absolut geltenden Wahrheitsanspruch verleiht? Auf der anderen Seite jedoch, wäre eine Behauptung legitim; denn eine für wahr gehaltene und nicht aus wissenschaftlicher Sicht betrachtete Aussage braucht keinen Beweis. Sie braucht nur ihre Vertreter! Genauso wie es mit den Axiomen der Fall ist. Eine metaphysische Absolutwahrheit innerhalb einer Gemeinschaft oder gar innerhalb eines einzelnen Subjektes wäre also durchaus möglich, aber aus anderer Sicht trotzdem nicht absolut wahr und nutzlos.

A=A“ ist nur deshalb absolut-geltend wahr, weil wir es so durch einen Konsens definiert haben. Weil es einfach keine Argumente gibt, die dagegen sprechen könnten. Aber auch, weil sich kein Mathematikprofessor traut, diesen Ausdruck in Frage zu stellen oder gar zu versuchen zu widerlegen, denn dieser Ausdruck stellt ihm einen gewissen Nutzen in seinen mathematischen Berechnungen dar - die wiederum überhaupt den wissenschaftlichen Fortschritt ermöglichen. Diese Hinterfragung der grundlegendsten Definitionen wird als äußerst "schädigend" empfunden. Dafür müsste er ein Martin Luther sein, um daraus A=B zu machen.

Konsensentstehung bei unterschiedlichen Beobachtungen

Die Aussage "Himmel ist blau" ist genau dann wahr, wenn der Himmel blau ist. In diesem Fall muss der Satz mittels Beobachtung als wahr oder unwahr definiert werden. Betrachten wir doch mal den Himmel in einem Gedankenexperiment... Ich behaupte, der Himmel sei blau, somit ist für mich die Aussage „Himmel ist blau“ eine wahre Aussage. Eine an Fehlsichtigkeit leidende Person behauptet, der Himmel sei rot, somit ist für ihn die Aussage „Himmel ist blau“ - unwahr. Himmel, der zur gleichen Zeit rot und blau ist? Anscheinend beziehen wir uns immer auf den Satz und nicht auf die variable Realität. Eine Beobachtung geht immer von einem Subjekt aus. Welt und Satz ohne ein ihre Relation zueinander messendes Subjekt – ist sinnlos. Der Himmel ist genau dann blau, wenn er mir - bei der Rekonstruktion des Himmels in meinem Gehirn - als blau erscheint. Eine „objektive Aussage“ über die „Farbe des Himmels“ außerhalb unseres Bewusstseins können wir nicht machen. Die Bestätigung suchen wir in den außerhalb liegenden, zur Kommunikation fähigen Subjekten.

Was ist aber überhaupt dieses Blau aus philosophischer Sicht? Eine subjektive Festlegung, welche nur innerhalb meines Bewusstseins als objektiv gesehen werden kann; denn Du bist nicht in der Lage, mit den Augen deines Gegenübers den Himmel zu betrachten. Ihr könnt natürlich auf den gleichen Konsens kommen:
A: „Das ist die blaue Farbe des Himmels!
B: „Alles klar, wenn der Himmel so ist wie jetzt, dann werde ich den als blau bezeichnen!

Aber was ist, wenn wir annehmen, dass ihr dabei unterschiedliche Farben seht? Der Beobachter A würde grüne Farbe und der Beobachter B eine gelbe Farbe sehen. Ihr würdet also, ohne zu wissen, was der andere sensorisch wahrnimmt, eure subjektiven Beobachtungen auf sprachlicher Ebene gleichsetzen wollen? Zwei unterschiedliche Beobachtungen? Zwei unterschiedliche sensorischen Messungen der Realität?

Wann es zu keinem Konsens kommt...

Wenn ich behaupten würde: „2 = 10“, dann würdest du mir sicherlich nicht zustimmen und entgegnen, es sei unwahr. Ich sage aber – es ist wahr, denn eine dezimale 2 ist gleich dem binären Ausdruck 10. Da staunst du, was? Dir fehlte also eine entscheidende Information, ein einziges Argument, welches dich sofort auf meine Seite bekehren würde, nämlich die Tatsache, dass ich auf der einen Seite ein Dezimalsystem und auf der anderen Seite des Gleichheitszeichens ein Binärsystem verwende.

Oder ich behaupte mal, dass ich fliegen kann. Wie, ich kann nicht fliegen? Natürlich kann ich das... In meiner Fantasiewelt oder beim „Sturzflug“ von einem Hochhaus oder beim Fallschirmspringen oder im Weltraum oder in einem Flugzeug als Pilot und später vielleicht mit irgendwelchen Antigravitationsschuhen. Wie du wahrscheinlich an diesen zwei Beispielen gemerkt hast: Das Fehlen einer Information bzw. eines Arguments lässt uns nicht zu einem Konsens kommen; obwohl wir eigentlich im Fall des ersten Beispiels das Gleiche meinen! Daraus können wir schlussfolgern: Sobald meinem Kommunikationspartner relevante Informationen (Argumente) fehlen oder er sie nicht relevant bzw. nicht überzeugend findet, kann es zu keinem Konsens zwischen uns kommen, denn weder Du noch ich können uns mit den gegensätzlichen Aussagen identifizieren. Das heißt, die Effektivität eines Individuums oder einer Gemeinschaft zeichnet sich unter anderem enorm durch die Stärke und Verständlichkeit der Argumente aus.

Ist der Wahrheitsbegriff überflüssig?

Wenn jeder seine eigene Wahrheit predigen kann, dann ist doch der Wahrheitsbegriff überflüssig!? Nun, nicht wirklich. Der Begriff der Wahrheit ist genauso wenig überflüssig wie andere der Kommunikation dienenden Begriffe unserer Sprache. Gäbe es den Wahrheitsbegriff nicht, dann könnten sich auch keine Menschen mit gleichen Ansichten zu einer Gemeinschaft mit gemeinsamer Überzeugung gruppieren. Wie würden sich denn zwei Wissenschaftler einig werden, ob eine Beobachtung bei beiden übereinstimmt?

A: "Elektronen werden aus einer Metallplatte herausgelöst, weil sie mit kurzwelligem Licht bestrahlt wird. Stimmt es? [Beweise vorgelegt]"
B: "Ja, stimmt!"
Die Beweise basieren übrigens auf einer sensorischen Messung, die der andere Wissenschaftler erst bestätigen muss. Ist der eine Wissenschaftler dagegen "geistig krank", so findet kein Konsens aufgrund unterschiedlicher sensorischer Messungen der Realität statt.

Der Wahrheitsbegriff ermöglicht uns also unter anderem, dem Mitmenschen kommunikativ mitzuteilen, dass man genauso fest von einer Sache überzeugt ist wie er selbst; um die Möglichkeit zu schaffen, eine geistige Verbindung (Identität) mit ihm herzustellen, welche beispielsweise dazu dienen könnte, gemeinsame Ziele - mit oder ohne Gewalt - durchzusetzen oder einfach, um in einer egoistischen Welt zusammenzuhalten und zu überleben. Infolgedessen schafft ein Wahrheitsbegriff einen gewissen Nutzen für Menschen. Zwar kann jeder seine eigenen Wahrheiten erschaffen; was bringen sie aber, wenn sich niemand mit ihnen identifizieren kann und sie keinen Nutzen darstellen?!

Eine Lösung des Lügen-Paradoxons mit dem Wahrheitskonzept

Nase von Pinocchio
Quelle: Wikipedia-Artikel "Lügen-Paradox" (9)

Da der moderne, wissenschaftsorientierte Homo sapiens immer eine Lösung für ein Problem braucht, um etwas – wie in diesem Fall dieser Theorie – mehr Überzeugung zu schenken, gebe ich ihm eine mögliche Lösung, die auf diesem Wahrheitskonzept basiert.

Die „lebende“ Nase von Pinocchio muss wie ein entscheidungsfähiges Subjekt mit seiner subjektiv-definierten Wahrheit betrachtet werden. Solange wir die Ansichten dieser lebendigen Nase nicht kennen, liegt es ganz allein bei ihr selbst, welche Aussagen sie für wahr und welche für unwahr halten wird. Versetze Dich in diese Nase und überlege es Dir, ob Du Pinocchios Aussage für wahr halten wirst oder nicht. Dann vergleiche Deine Entscheidung mit anderen, die es auch ausprobiert haben. Ist Pinocchios Aussage für die anderen Probanden wahr oder unwahr? Welche Argumentation haben sie Dir anzubieten, um Dich von ihrer Meinung zu überzeugen? Du weißt schon, worauf ich hinaus will...

Gegenteil der Wahrheit

Sobald sich von den jeweiligen Gemeinschaften vertretene Wahrheiten nicht miteinander vereinbaren lassen, kann die Wahrheit einer Behauptung relativ werden und von einer - andere Wahrheit repräsentierenden - Gruppierung, je nach Toleranz, als eine Lüge abgestempelt werden. Dieses Phänomen, bei dem eine Aussage zwei unterschiedliche Zustände - nämlich die der Lüge und der Wahrheit - annimmt, bezeichne ich als Lüge-Wahrheit-Dualismus. (Analog zum Welle-Teilchen-Dualismus.) Der Experimentator entscheidet, welches Modell er für für die Beschreibung des Experiments braucht.

Schlussfolgerung

Was immer Dir vorgegaukelt wird, egal ob von der Religion, von der Wissenschaft, von den Medien, von Wikipedia und auch von mir, ist nur eine der vielen nutzenstiftenden Wahrheiten. Sei für alles offen und bedenke, dass Du nicht der einzige bist, der immer Recht haben will. Zeige Akzeptanz und Verständnis. Egal für welche Messung der Realität Du Dich entscheidest, jede einzelne wird auf ihre Weise Deine Zukunft und möglicherweise die Zukunft der Menschheit prägen. Deiner Fantasie und Einbildung sind keine Grenzen durch die Natur gesetzt - nur durch andere Menschen, die du mit deiner Effektivität von deinen Ideen zu überzeugen versuchen kannst. Es gibt keine absoluten Wertevorstellungen; keine bessere und auch keine schlechtere Messung außerhalb der menschlichen Welt, denn WIR sind diejenigen, die messen. Es gibt nur eine Veränderung, eine Reaktion, die durch dein Sammelsurium von Vermutungen, Meinungen, Glauben, Wissen und natürlich durch deine Taten hervorgerufen wird. Ein Teil der Wahrheit liegt in deiner greifbaren Hand und ein anderer Teil - außerhalb.

Einzelnachweise und Anmerkungen

  • [1]. Universität Basel - Studie: "Treffen gut Gelaunte die schlechteren Entscheidungen?"
  • [2]. A. Einstein: "Existiert der Mond auch dann, wenn keiner hinsieht?"
  • [3]. Quantenphysik: z.B. Kopenhagener Deutung
  • [4]. Quantenphysik: z.B. Viele-Welten-Interpretation, Raumzeit

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