Alexander FufaeV Der Physik-Nobelpreisjäger

Alexander Fufaev (Aussprache: FU-FÁ-JEF) (geboren am 20. Juni 1992 in Samarkand, Usbekistan) ist der Gründer des Projekts "Universaldenker". Zur Zeit studiert er Physik an der Leibniz Universität Hannover.

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Was sind meine aktuellen Ziele?

Ich möchte gerne das Physikstudium erfolgreich abschließen, auch, wenn ich oft das Gefühl habe, nur langsam voranzukommen.

Mein wichtigstes Ziel ist jedoch - so utopisch es für einige klingen mag - eines Tages den Nobelpreis für Physik zu bekommen, der als ein handfester Beweis für die maßgebliche Beeinflussung der Welt dienen kann. Mir ist es im Laufe meines Lebens und aufgrund relativ vieler Lebenseindrücke bewusst geworden, dass ich nur ein Leben habe; dass ich sowohl meine Existenz, als auch die Existenz des Universums nicht einfach so hinnehmen kann!

Ich möchte die Welt verändern, sie kreativ mitgestalten, denn nur so hinterlässt man Spuren in der Welt! Deshalb wende ich mich der Erforschung des Universums zu, indem ich beispielsweise mich hinsetze und Ideen aus meinem Notizblock ausarbeite. Ich lande meist in einer Sackgasse (entweder nicht genügend Fachkenntnisse oder logische Widersprüche), doch eines Tages - davon bin ich überzeugt - werde ich einen Weg finden, der mich zu einer revolutionären Lösung führt...

Ganz egal, was die Zukunft bringt: Physik und Forschung werden immer mein Hobby sein! Meine Lust, die Geheimnisse des Universums zu entschlüsseln, ist unzerstörbar!

Alexander erzählt...

Kindheit

Alexander Fufaev: Kind 1994
Jahr 1994: der kleine Universaldenker mit Spielzeugen

Auf die Welt kam ich - so erzählte mir Mutter - an einem frühen Morgen während eines Gewitters.

Bis zu meinem sechsten Lebensjahr verbrachte ich meine Kindheit in einem warmen Land - Usbekistan. Dort lebte ich mit meinen Eltern und meiner kleinen Schwester in einem großen Haus. Uns gegenüber stand das Haus meiner Großeltern väterlicherseits. Dort bekochte mich meine Lieblingsomi Galja mit dem leckersten Essen dieses Universums.

Usbekistan 1995: Ich mit Mama am 'Dancen'

Damals wollten meine Eltern mit ein paar Freunden nach Neuseeland auswandern. Sie hatten auch die Möglichkeit dazu - doch so weit weg, am Ende der Welt, auf einer kleinen Insel zu leben, machte ihnen Angst...

Stattdessen zogen wir, als ich sechs Jahre alt war, nach Russland - in ein kleines Dörfchen namens "Neue Welt" (Новомирский) im Landkreis Asow.

Alexander Fufaev mit Onkel
2004: Ich mit Onkel Sascha am Don in Asow. Tag der Verlobung von Mama und Joachim.

Wir wohnten in einer Wohnung, die aus einem einzigen, jedoch recht großen Zimmer bestand, welches die Küche, Wohnzimmer und Schlafplätze beinhaltete. Die Wohnung war ohne Wasseranschluss, sodass wir das Wasser aus einem Brunnen holen mussten, und wurde nur mit einem kleinen elektrischen Heizkörper beheizt.

Sowohl die Mama als auch mein Vater arbeiteten beide in einer Schule um die Ecke - als Englischlehrer und meine Mutter zusätzlich als Deutschlehrerin.

Vier Jahre später (2002) zogen wir dann in die Stadt Asow. Zum Teil dort, zum Teil bei den Großeltern mütterlicherseits im Dorf "Harkowski" (Харьковский), verbrachte ich zur der Zeit die beste Jugend, die man sich vorstellen kann.

Im März 2005, nachdem meine Eltern sich scheiden ließen und meine Mutter meinen zukünftigen Stiefvater Joachim kennenlernte, kam ich schließlich nach Deutschland. So bekam ich auch meine (Halb)schwester Laura.

Familie

Meine Eltern ließen sich nach 11 Jahren Ehe scheiden. Vater und meine übrigen Verwandten leben in Russland, während ich mit meiner Mutter und meinen zwei Schwestern (Laura und Daria) in Deutschland lebe.

Mein Vater - Dmitri Fufaev (Дмитрий Фуфаев) arbeitet in Russland als Nachrichtensprecher bei DON-TR. Meine Mutter Oxana, die in Russland als Lehrerin tätig war, arbeitet in Deutschland aufgrund der Nichtanerkennung des russischen Hochschulabschlusses als Pflegekraft und bildet sich jetzt weiter.

Beruflicher Werdegang

Alexander Fufaev mit Harald Lesch
Ich mit Prof. Harald Lesch: Leibniz Universität Hannover (2015)

Nach dem Umzug von Russland nach Deutschland, besuchte ich die ersten zwei Jahre eine Förderschule zur Absolvierung der Grundkenntnisse deutscher Sprache. Danach wechselte ich - mit der Empfehlung "Hauptschule" - zuerst auf die Geschwister-Scholl-Schule in die 8. Hauptschulklasse, um dort die erworbenen Deutschkenntnisse unter Beweis zu stellen. Dieses Jahr war nicht einfach für mich, denn es fand ein ganz normaler Unterricht statt, in dem ich aufgrund noch unzureichender Sprachkenntnisse nur die Hälfte vom vermittelten Stoff verstand. Nach diesem gescheiterten Jahr meldete ich mich in einer zu meinem Wohnort näher gelegenen Schule an; an der Molitoris-Schule Harsum, in der ich zuächst den Hauptschulabschluss erwarb. Anschließend besuchte ich auch die 10. Klasse, da ich mir dachte, dass mit einem Hauptschulabschluss allein nichts anzufangen ist. Ich glaubte, man meissert sie mit links - falsch gedacht: Wegen meiner Faulheit musste ich eine Ehrenrunde drehen. Beim zweiten Versuch schaffte ich, ohne dass es meine Absicht war, sogar den Notendurchschnitt 2.0, was einem erweiterten Realschulabschluss entspricht.

In der Molitoris-Schule kam ich auch das erste Mal in Berührung mit der Physik - und zwar im Fach Deutsch, als ich ein Referat über eine berühmte Persönlichkeit halten sollte. Damals hatte ich kein großes Vorbild, und so musste ich mir schnell jemanden einfallen lassen, als der Lehrer nach dem gewünschten Thema fragte. Der Erste, der mir in den Kopf kam, war - Einstein, und so beschäftigte ich mich für das Referat mit dem Leben dieses großen Physikers. Dieses Ereignis war jedoch noch nicht ausreichend, um ein wirkliches Interesse für die Physik zu entwickeln. Das wurde erst geweckt, als mir ein Freund Doku-Videos über die spezielle Relativitätstheorie schickte. Von so etwas wie Zeitdehnung hatte ich noch nie gehört, und das hat mich verdammt fasziniert. Vom Nobelpreis träumte ich damals aber noch nicht.

Da ich nun die Möglichkeit hatte, einen noch höheren Schulabschluss zu erreichen, habe ich sie kurzerhand genutzt und bewarb mich für eine gymnasiale Oberstufe. Doch schon nach ungefähr einem halben Jahr auf der Robert-Bosch-Gesamtschule schwand meine Motivation aufgrund des unerwartet hohen Schwierigkeitsgrades. Nur zum Fach Chemie ging ich gerne - nicht weil es mein Interesse war, sondern weil der Lehrer mir einen Anstoß zur Entfaltung der Begeisterung für dieses Fach gegeben hatte. In all den anderen Fächern lief es notentechnisch sehr schlecht. Einen Ausweg sah ich nur im Abbruch der 11. Klasse (die ich mit dieser Einstellung eh nicht geschafft hätte) und in der Suche nach einer Ausbildung zum Fachinformatiker.

Ein halbes Jahr habe ich praktisch nichts gemacht; außer dem Nachdenken über meine Vergangenheit und meine nahe Zukunft. Nach der erfolgreichen Ausbildungssuche und einigen Arbeitstagen kamen wieder Zweifel hervor - ob dieser Beruf der Richtige ist. Irgendwie wusste ich nicht, was ich vom Leben will. Als ein "Computerschrauber" wollte ich nicht enden, und beim Wettbewerb um einen Ausbildungsplatz in einem recht großen Unternehmen als Webentwickler hatte ich nur den zweiten Platz belegt. Knapp daneben ist auch vorbei. Heute bin ich so froh über diese Niederlage! Denn daraufhin meldete ich mich an der Werner-von-Siemens Schule an. Ein paar gute Noten in Physik führten dazu, dass meine Mitschüler und der Lehrer der Ansicht waren, ich hätte ein Talent für das Fach. Es fühlte sich gut an, gelobt zu werden und in der Klasse als "der Physiker" zu gelten - diesen Eindruck wollte ich aufrechterhalten. Auch die Abschweifungen des Physiklehrers in besonders interessante Themenbereiche brachten mich zu der Entscheidung, nach dem Abitur Physik zu studieren. Im Jahr 2014 beendete ich die Schule erfolgreich mit der Allgemeinen Hochschulreife.

Abitur 2014: Alexander Fufaev
Werner-von-Siemens Schule 2014: Von der Förderschule bis zum Abitur geschafft! (der 3. v.r. bin ich)

Durch Absolvierung des Abiturs habe ich mir das Studieren an der Leibniz Universität Hannover ermöglicht, um später durch Erwerb fachspezifischer Kenntnisse im Bereich Physik einen bahnbrechenden Durchbruch in der Wissenschaft zu verwirklichen.

Erstes Semester des Studiums lief überhaupt nicht gut: Zu viel Wissen, zu viel Druck auf einmal. Die Einführungswoche habe ich nicht besucht, weshalb es dann während des Studiums schwer war, sich einer Lerngruppe anzuschließen, weil diese sich während der Einführungswoche gebildet hatten. Und sonderlich offen für soziale Kontakte war ich nicht...

Schon bald führte eine Kombination von Dingen - der ungewohnten Druck in der Uni, Meckereien zu Hause, der Verlust meiner ersten Freundin, und danach auch der Tod meines Opas - dazu, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben in eine schwere depressive Phase fiel. In den Vorlesungen starrte ich nur auf die Tafel, ohne den Inhalt zu sehen. Dann fielen immer die Tränen und ich wollte schnellstmöglich nach Hause fahren. Diese tiefe Traurigkeit trat bei mir auch ständig auf dem Weg zur Mensa auf, weshalb diese Orte selbst jetzt - zwei Jahre danach - bei mir noch merkwürdige Gefühle verursachen.

OE-Woche: Leibniz Uni Hannover
OE-Woche 2015 Leibniz Uni: Mit der Tüte auf dem Kopf.

Mitte des zweiten Semesters ging es mir wieder besser - doch fachlich verstand ich nun nichts mehr in der Uni, da der Stoff auf das verpasste erste Semester aufbaute. Und die Module des ersten Semesters konnte ich nicht sofort wiederholen, weil sie im Sommersemester nicht angeboten wurden. Das alles sah ich anfangs als großen Misserfolg an - doch wie sich zeigte, war es eine notwendige Bedingung für das Erreichen eines meiner Lebensziele. Denn so musste ich bis zum nächsten Wintersemester warten, wo ich mit neuer Motivation quasi von vorne begann. Diesmal wollte ich es besser machen: Ich organisierte eine Lerngruppe und ging zur Einführungswoche für die neuen Erstsemestler - und dort lernte ich dann meine Liebe des Lebens kennen. In ihren Händen fühlt sich mein Geist sehr geborgen. Sie 'glättet' jede emotionale Spannung, wie ein Kondensator hoher Kapazität.

Aufgetankt mit frischer Energie und durch die Unterstützung der Kommilitonen, habe ich im Februar 2016 das erste Semester erfolgreich mit allen dazugehörigen Klausuren absolviert.

Auch im darauffolgenden Semester, im Sommer 2016, bestand ich alle erforderlichen Module. Hier habe ich interessante neue Dinge gelernt, die mich immer noch beschäftigen: Maxwell-Gleichungen.

Steckbrief

  • Ein paar Merkmale von mir: neugierig, kreativ, tiefgründig, finanziell bescheiden, zielstrebig, spontan, immer Zeit besitzend, unkonzentriert, manchmal kindisch, emotional (Lachen & Weinen), nicht religiös aber gläubig, leidenschaftlich, empathisch, übertrieben in Clubs tanzend, sozialer Eremit.
  • Sprachen: Russisch, Deutsch, Englisch (okay), Spanisch (etwas...)
  • PC-Kenntnisse: CSS, HTML, etwas JavaScript, Ucoz CMS, Suchmaschinenoptimierung, PC-Zusammenbau, Photoshop, Magix Video Deluxe etc.
  • Sternzeichen: Zwillinge
  • Gewicht / Körpergröße: 4,186602871·1028 Protonen / Tom Cruise

"Ich glaube, du bist ein sehr tiefgründiger Mensch, dem das Wissen und Begreifen der Dinge sehr wichtig ist. Doch dich interessiert nicht nur ein technisches Verständnis der Welt, sondern auch ein poetisches. Für dich ist ein Gedanke nie zu Ende gedacht, eine Wahrheit nie wahr genug, ein Ende nie endgültig genug. Es käme dir nie in den Sinn, irgendetwas oberflächlich abzutun und so "dahinzuleben". Gerade auf sprachlicher Ebene wünschst du dir Grenzenlosigkeit. Etwas nicht ausdrücken zu können, was in dir drin ist, ist eine Folter für dich. Du möchtest etwas bewegen, Fußspuren hinterlassen und die Welt verändern, ohne dich als Mensch ganz und gar diesem Ehrgeiz zu verschreiben. Denn trotzdem sind dir Frau und Kinder wichtig. Du bist ein Denker und Grübler und Skeptiker und Pessimist, der für mathematisch-physikalische Axiome und Gesetzmäßigkeiten genauso offen ist wie für Spiritualität und das an Magie grenzende Phänomen der Verliebtheit." - DontTrustTheRabbit (von YouTube)

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